
Neue europäische Vorschriften für Messinglegierungen, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen: Berti MPS ist bereits bereit
Die Europäische Union hat wichtige regulatorische Aktualisierungen für Materialien eingeführt, die in Komponenten verwendet werden, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen. Insbesondere die EU-Richtlinie 2020/2184 (Trinkwasserrichtlinie – DWD) und die damit verbundenen delegierten Rechtsakte, die 2024 veröffentlicht wurden, sehen strengere Grenzwerte für die Verwendung von bleihaltigen Messinglegierungen vor.
Diese Vorschriften werden erhebliche Auswirkungen auf die gesamte metallverarbeitende Industrie haben: Armaturen, Ventile, Fittings und Hydraulikkomponenten müssen neuen Standards in Bezug auf Sicherheit, Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit entsprechen.

Was sich ändert: weniger Blei, mehr Sicherheit
Kernstück der neuen Verordnung ist die Senkung des Höchstwerts für Blei im Trinkwasser auf 5 µg/l, der ab dem 31. Dezember 2032 in der gesamten EU verbindlich sein wird.
Um diesen Grenzwert einzuhalten, sind nur Legierungen zulässig, die in der Europäischen Positivliste (EUPL) aufgeführt sind, d. h. Materialien, die:
Die wichtigsten gesetzlichen Fristen:
- Januar 2024 → Veröffentlichung der EUPL: CW509L, CW510L, CW724R sind bereits zugelassen.
- 31. Dezember 2026 → Ende der Übergangsfrist: Ab diesem Datum dürfen nur noch Legierungen verwendet werden, die in der Liste aufgeführt oder vorübergehend zugelassen sind.
- 31. Dezember 2032 → Endgültiges Ende der Übergangsphase: Nur die in der EUPL aufgeführten Legierungen sind für die gesamte EU zugelassen.
Die EU-Positivliste (EUPL)
Bis heute gelten folgende Legierungen als konform, die bereits in die EUPL aufgenommen wurden oder für eine Aufnahme in die EUPL vorgeschlagen wurden:
Zugelassene Legierungen:
- CW724R
- CW511L
- CW509L (Pb max 0,2%)
- CW510L (Pb max 0,2%)
Legierungen in der Evaluierungsphase:
- Magnesiumlegierungen (Mg)
- Siliziumlegierungen (Si)
- Zinnlegierungen (Sn)
Ausgeschlossen sind alle Legierungen, deren Bleigehalt die Grenzwerte überschreitet oder die noch nicht getestet/zertifiziert sind.
Die Folgen für die Branche
Metallverarbeitende Unternehmen müssen:
- Blei enthaltende Legierungen schrittweise durch alternative Materialien ersetzen;
- Anpassung der Produktionsprozesse, Werkzeuge und Bearbeitungsverfahren an die neuen Legierungen, die oft technischer und weniger gut bearbeitbar sind;
- Investitionen in Tests und Zertifizierungen, um die Konformität der verwendeten Materialien zu gewährleisten;
- Überprüfung der Produktentwicklungsstrategien im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
Berti Metal Parts Solutions erfüllt bereits folgende Anforderungen:
Ein Wettbewerbsvorteil für unsere Kunden.
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Dank einer auf Nachhaltigkeit und Einhaltung internationaler Vorschriften ausgerichteten Unternehmensstrategie hat Berti MPS Materialien, die bereits in der EU-Positivliste aufgeführt sind, in seine Produktionsprozesse integriert und garantiert damit:
- Maximale Sicherheit und Hygiene für den Kontakt mit Trinkwasser;
- Breites Spektrum an alternativen Materialien, um allen Anwendungsanforderungen gerecht zu werden;
- Kontinuierliche Einhaltung der höchsten europäischen und außereuropäischen Standards;
- Reduzierung der Umweltbelastung und zertifizierte Rückverfolgbarkeit.
Dieser Übergang ist das natürliche Ergebnis einer strategischen Vision, die bereits vor einiger Zeit ins Leben gerufen wurde. Unsere Kunden können sich auf einen soliden Partner verlassen, der auf dem neuesten Stand ist und für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet ist.
BERTI MPS S.r.l
Innovation, Qualität, Wachstum.